Man muss dem Leib viel Gutes tun, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.

CMD - Craniomandibuläre Dysfunktion

 

Viele Menschen leiden trotz allgemein guter Gesundheit an wiederkehrenden Verspannungen und Funktionsstörungen. Mit verschiedenen Therapiemaßnahmen lindern sich die lästigen Beschwerden jedoch oft nur für kurze Zeit. Deshalb haben sie häufig eine lange Suche nach einer dauerhaften Linderung und dem erfolgreichen Umgang mit den Verspannungen und Funktionsstörungen hinter sich.


Gehören Sie auch zu den Menschen, die bereits den Allgemeinarzt, Orthopäden, Hals-Nasen-Ohrenarzt oder Zahnarzt wegen folgenden Symptomen konsultiert haben?


 Muskelverspannungen im Bereich von Gesicht, Kopf und Nacken                                                          Häufige (Spannungs-)Kopfschmerzen                                                                                                            Ohrgeräusche (Tinnitus)                                                                                                                                    Schmerzen im Bereich von Gesicht und Zähnen                        

 Bewegungseinschränkung des Kiefers (der Mund geht nicht mehr auf oder zu)                                Kiefergelenkgeräusche bei Bewegungen des Unterkiefers (Knacken, Reiben)


Die genannten Symptome können einzeln oder kombiniert durch Funktionsstörungen des Kausystems (Kiefermuskulatur und/oder –gelenke) hervorgerufen werden. Diese werden als CMD - Craniomandibuläre Dysfunktion bezeichnet.

Definition

Die Craniomandibuläre Dysfunktion ist die Sammelbezeichnung für die klinischen Probleme der Kiefergelenke und/oder der angrenzenden anatomischen Strukturen. Das Leitsymptom ist der Gesichtsschmerz, nicht dentaler Ursache. Das Syndrom kann verschiedene Ausprägungen in der Muskulatur, den Gelenken oder beiden zusammen aufweisen. (American Association of Orofacial Pain, 2001)

Begriff

Die Craniomandibuläre Dysfunktion (auch als Kraniomadibuläre Dysfunktion, Myoarthopathie und im angloamerikanischen Raum als Temporomanibular Disorders bezeichnet), gewinnt seit Jahren in der Physiotherapie, der Zahnmedizin, der Orthopädie, der Psychologie und der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zunehmend an Bedeutung. Sie beschreibt die gestörte Funktion im Bereich der Kiefergelenke, also des Oberkiefers am Kopf (lat. cranium) und des Unterkiefers (lat. mandibula). Ursachen In der wissenschaftlichen Fachliteratur werden neben Störfaktoren im Gebiss, die persönliche und berufliche Stressbelastung bei verringerter körperlicher Leistungsfähigkeit, sowie gestörte motorische Funktionen durch erworbenes Verhalten als Ursachen für die Craniomandibuläre Dysfunktion diskutiert. Daraus resultieren die verschiedenen Fehlfunktionen von Muskeln und Gelenken im gesamten Bereich von Gesicht, Kopf und Nacken.

Therapie

Die Komplexität und individuell verschiedene Ausprägung der Erkrankung erfordert eine optimale Zusammenarbeit der unterschiedlichen medizinischen Disziplinen und speziell weitergebildeten Ärzten/innen und Therapeuten/innen. Dem Anspruch an eine effektive und auch langfristig erfolgreiche Therapie von CMD-Patienten/innen wird das Therapiezentrum durch die sehr gute Zusammenarbeit mit verschiedenen ärztlichen Fachrichtungen und den hoch qualifizierten, speziell weitergebildeten Physiotherapeuten/innen gerecht.


Die umfassende Therapie der CMD-Patienten/innen basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der internationalen Fachliteratur entsprechend der Evidenzbasierten Medizin.


Die CMD-Therapie im Therapiezentrum Durlach beinhaltet:               

  Anamnese (Ermittlung der Vorgeschichte eines Patienten in Bezug auf seine aktuelle    

    Erkrankung)                                                                                                                                                            ausführliche physiotherapeutische Untersuchung                                                                                      anschließende spezifische Anwendung von entsprechenden Maßnahmen aus der Manuellen

    Therapie (MT), Krankengymnastik (KG), Massagetherapie (KMT), Wärmetherapie (WT) und

    Elektrotherapie (ET)                                                                                                                                             begleitende Information und Aufklärung zum Umgang mit der Craniomadibulären  

    Dysfunktion     

 Anleitung zu wirksamen Eigenübungen zur Unterstützung und Aufrechterhaltung des 

   Therapieergebnisses                                                                                                                                            Verbesserung der Selbstkompetenz des/der Patienten/in im Umgang mit CMD                                 die Evaluation der erzielten Therapieergebnisse.